Einwohnerzahl: 513 (Jan. 2019)

Fläche: 6,11 km2

Gründungsjahr: 1206 n. Chr.  – erstmalige Erwähnung in einer Urkunde des Papstes Innozenz III.

Ortsbürgermeister: Roland Meyer

Wissenswertes zur Historie: Die Kirchberger Dorfgeschichte reicht bis weit ins Mittelalter zurück. Im Jahre 1206 wird die dem Heiligen Martin gewidmete Kirche erstmalig in einer Urkunde des Papstes erwähnt. Die doppelte geschichtliche Wurzel Kirchbergs, das aus zwei Kernen zusammengewachsen ist, „übersetzt“ auch das Ortswappen. Zum einen der Gutsbezirk mit einer mutmaßlichen fränkischen Burg und der namengebenden Kirche und zum anderen die vom Kloster Walkenried gegründete Metallarbeiter-Siedlung Törenberg, dokumentiert durch den mittelalterlichen Schmelzofen, der zugleich als Berg gedeutet werden kann, auf dem sich die Kirche befindet. Mitte des 17. Jahrhunderts erlebt Kirchberg auch dank des neuen Lehnsherrn auf dem Kirchberger Rittergut, Daniel von Campen, einen bemerkenswerten Aufschwung. Ab 1851 ist Kirchberg selbstständige Gemeinde mit einem Ortsvorsteher. Nach dem 2. Weltkrieg erreicht das Dorf insbesondere durch den Zuzug zahlreicher Flüchtlinge seine höchsten Einwohnerzahlen. Seit 1972 gehört Kirchberg zur Stadt Seesen.  

Die Stempelstelle in Kirchberg befindet sich am Dorfgemeinschaftshaus.

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